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Als Reaktion auf die Wiederaufnahme der internationalen Coca-Cola Kampagne durch die kolumbianische Lebensmittelgewerkschaft Sinaltrainal gibt es derzeit eine Welle von Todesdrohungen und Gewalt gegen die Gewerkschafter und deren Familienangehörige. Der letzte Fall ereignete sich am 12.Oktober 2007. Er folgt auf die Entführung und Folterung des Sohnes eines Sinaltrainal Funktionärs am 27. September. Hier die Übersetzung der E-Mail, die heute von der kolumbianische Lebensmittelgewerkschaft ausgesendet wurde:

Neue Todesdrohung von Seiten der Paramilitärs gegen Coca-Cola Arbeiter,
die Funktionäre von Sinaltrainal sind

Am 12.Oktober 2007 um 10 Uhr, als mehrere Mitglieder von Sinaltrainal in Bucamaranga das Gewerkschaftsbüro in der Calle 42 No 14 – 09 2. OG betraten, fanden sie einen weißen Briefumschlag der an Neslon Perez adressiert war. Perez ist ist Arbeiter der Abfüllanlage von Coca-Cola und Präsident von Sinaltrainal in Bucaramanga. Im Inneren des Kuvert befand sich folgende Todesdrohung gegen den Präsidenten von Sinaltrainal aufBNundesebene JAVIER CORREA und LUIS EDUARDO GARCIA, einem Vorstandsmitglied von Sinaltrainal in Bucaramanga.

Text der Drohung:
“A.U.C. – Fan Friedensprojekt
Wir, die demobilisierten Paramilitärs, wurden von der Regierung von Alvaro Uribe mi Programm Gerechtigkeit und Frieden anerkannt. – Kommunisten – Guerilleros – Javier Correa – Luis Garcia el Chile – Die Revolution wird in Kolumbien nicht stattfinden. Die Ideologie der Guerilla und der Kommunisten bekämpfen wir mit dem Tod. Das Benutzen des Verstandes rechtfertigt das von uns angekündigte militärische Ziel. Zu Weihnachten werden Eure Familien euch in einem Massengrab identifizieren. Nichts wird Euer Leben retten. Wir werden es machen. Dass ihr nicht aufgehört habt euren ideologischen Diskurs und soviel Scheisse über die Paramilitärs zu verbreiten macht euch zu toten Terroristen der Transnationalen Konzerne. Die Schwarzen Adler werden es tun denn wir existieren. Wir haben es schon bewiesen. Wir wollen euch beide, die ihr so gegen die transnationalen Konzerne ankläfft und gleichzeitig von ihnen lebt. Kommunistische Hurensöhne. Ihre werdet ausgeweidet. Zweifelt nicht daran. Frieden im Grab. Front Schwarze Adler”

Was mit ,,transnatioanlen Konzernen“ gemeint ist, sollte jedem klar sein: Coke

Hintergrundinformationen:
http://kanalb.org/edition.php?clipId=62

http://killerbrause.de/

McDoof

Wer kennt das nicht:

Man war mit ein paar guten Freunden im Kino, der Film war ganz in Ordnung doch nun hat mensch einen Bärenhunger. Gleich um die Ecke ist ein McDonalds, das Essen ort schmeckt lecker und auch die Sachen sind bezahlbar und schließlich geht doch sowieso jeder dort hin. Jeder? Nein, denn eine nicht geringe Anzahl von Menschen haben erhebliche Probleme mit McDonalds, ihren Methoden und ihren Produkten. Diese Menschen haben sich mehr als einmal darüber Gedanken gemacht, wie es eigentlich dazu kommt, dass man mittlerweile sogar schon im Himalaja einen McDonalds findet, was mensch da eigentlich ist und wieso das Essen überhaupt so günstig ist. Wir können hier nur einen kurzen Einblick in das Geschäftsleben hinter dem gelb-roten Ronald McDonald Vorhangs dieses Konzerns geben und das wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten.

Zu aller erst muss auf den Fakt hingewiesen werden muss, dass sich McDonald’s Deutschland Inc. im Punkto soziales Engagement fast ausschließlich für die McDonald’s Kinderhilfe einsetzt. So lassen sich in vielen Filialen kleine Spendenkästen aus Plastik findet, auf dem ein dürres afrikanisches Kind um Geld für sein Überleben wirbt und Mitleid erregt – gewollt und bewusst gesteuert. Allgemein scheint McDonalds weiterhin sehr kinderfreundlich zu sein, was sich in normalen Restaurants oder Gaststätten wohl kaum finden lässt.

Kinderfreundlichkeit…

Eines der wichtigsten Instrumente des Konzerns ist die Kinderfigur „Ronald McDonald“. Mit diesem, den Kindern meistens auch vom Fernsehen (Kinderprogrammen, spezielle Kinderwerbespots) bekannten, auf den ersten Blick sympathischen Firmenmaskottchen gelingt es dem Unternehmen, seine jüngste Zielgruppe auch in scheinbar geschützten Räumen wie Kindergärten oder Kinderzimmer direkt anzusprechen und auf sehr emotionaler Ebene einen Bezug zum Unternehmen herzustellen.

Auch in Deutschland sind im Auftrag des Konzerns mehrere Darsteller unterwegs und führen in Kindergärten, Grundschulen und Krankenhäusern Auftritte als Ronald McDonald durch. Hierbei besuchen sie auch kranke Kinder in den Ronald-McDonald-Häusern der McDonald’s Kinderhilfe. Interessant ist hier nun die Parallele zu dem ,,sozialen Engagement“ des Konzerns, der nichts anderes fördert, als die zukünftige Abhängigkeit seit Kindesalter an und damit ebenso Neukunden. Eure Spenden aus dem kleinen Plastekasten fließen daher keinen armen Kindern in Afrika zu, sondern direkter McDonalds Werbung.

Die Stiftung Kindergesundheit führt in einem gemeinsamen Projekt mit der Krankenkasse AOK, genannt ,,PowerKids“, Besuche mit Kindern bei McDonald’s durch. Es sind jene Spendengelder, die angeblich dem dürren Kind in Afrika zu Gute kommen, die zum Entstehen der Zusammenarbeit zwischen AOK und McDoof Besuchen beitragen. In den PowerKids-Kursen sollen Kinder zu sportlichen Tätigkeiten angeregt werden, doch auch hier zeigt sich die Präsenz von McDonald’s: Im „McDonald’s-Spiel“ werden vom Kursleiter verschiedene Begriffe wie z. B. „Hamburger“ oder „Apfeltasche“ gerufen, worauf die Kinder bestimmte körperliche Tätigkeiten ausführen sollen, z. B. sich übereinander auf den Boden zu legen. Hinzu kommen die Kindergeburtstage, welche McDonalds veranstaltet.

Festzuhalten bleibt also, das die angebliche Kinderfreundlichkeit des Unternehmens eine festgeschriebene Strategie ist, um die heutigen Kleinkinder zu instrumentalisieren und eine neue Generation von McDonalds Konsumenten großzuziehen. Wie McDonalds hinter dem gelben M-Vorhang wirklich mit Kindern umgeht sind man Beispiel des ,,Happy Meals“.

..und Kinderarbeit getreu dem Motto: Von Kindern, für Kinder

Das Happy Meal mit seinen Spielzeugen oder Sammelfiguren ist für Kinder toller als jeder „normale“ Restaurantbesuch. Das eigene McDonalds-Kinderhilfswerk sammelt sogar gemeinsam mit Unicef Spenden. Werfen wir aber einmal einen Blick in andere Teile der Welt, so sieht es da etwas anders aus:
Im Sommer 2000 wurden Fälle von fünf Fabriken bekannt, bei der die Spielzeuge produziert werden, die wir im Happy Meal wiederfinden. Reporter klagten McDonald’s an, dass dort über 100 Kinder zwischen 12 und 13 Jahren z.T. mit gefälschten Ausweisen arbeiteten. Getreu dem Motto „Von Kindern für Kinder“ arbeiteten sie dort 7 Tage die Woche. Für einen ,,normalen“ 15- Stunden-Tag bekamen sie 1,49 €. In der Zeit hatten sie also nicht einmal ganz das Geld verdient, das ein Happy Meal hier kostet! Viel Spaß beim Spielen, liebe Kinder!
McDonalds stritt die Vorwürfe zunächst ab, nach einem TV-Bericht und eigenen Untersuchungen allerdings waren sie doch gezwungen, zu reagieren. Sie kündigten allen Betrieben, in denen Kinder arbeiteten und setzten sie auf die Straße– anstatt ihre Möglichkeit zu nutzen, etwa die Löhne der legalen Arbeiter so weit zu erhöhen, dass die Kinder nicht zum Lebensunterhalt der Familie beitragen müssen. Noch heute ist ungeklärt, ob und wie viele weitere solcher Betriebe existieren, Vermutungen das dies allerdings wieder/immer noch der Fall ist liegen allerdings nicht fern. Soviel also zur Kinderfreundlichkeit – Ronald McDonald ist halt doch nicht für alle da.

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Umweltverschmutzung

Weitgehend unbeachtet durch die Öffentlichkeit verzichtet McDonald’s seit ca. 2004 auf die lange als Verpackung des Milchspeiseeises McSundae verwendeten Waffelbecher. Nachdem das Unternehmen früher wiederholt betont hatte, der Einsatz dieser Waffelbecher sei gegenüber Plastikalternativen energieneutral, wird jetzt wieder ein Plastikbecher verwendet. McDonald’s nimmt hier eine höhere Umweltbelastung zu Gunsten einer optisch attraktiveren Verpackung billigend in Kauf. Ähnliches findet sich auch bei anderen Produkten. Viel bedeutender ist allerdings die Nutzung McDonalds von illegal gerodete Flächen für den Anbau von Sojabohnen, die für die, auf grausame Art und Weise betriebene Tiermast benötigt werden. Weiterhin werden durch diese Rodung und dem illegalen nutzen von Land besonders in Südamerika tausende Farmer und kleinutnernehmer arbeits – und damit existenzlos- (nachzulesen auf http://www.taz.de/index.php?id=archiv&dig=2006/04/15/a0263 )

Arbeitsbedingungen

Die meisten Mitarbeiter in Deutschland sind ausländischer Herkunft und arbeiten nach einer ca. zweiwöchigen Anlernphase in einem so genannten Rotationssystem, was bedeutet, dass sie sämtliche in der Filiale anfallenden Tätigkeiten ohne weitere Spezialisierung übernehmen müssen. Im Jahr 2001 lag der tarifliche Lohn eines einfachen Mitarbeiters laut der ,,Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten“ umgerechnet zwischen 948 Euro und 1.190 Euro Brutto im Monat. Damit liegt die Beschäftigten des Konzerns bei einer 40-Stundenwoche oft unter der Sozialhilfegrenze. Das Unternehmen bildet seit 1998 Fachleute für Systemgastronomie aus. Die Vergütung liegt bei 617/ 693/ 716 Euro (erstes/ zweites und drittes Ausbildungsjahr, jeweils Tarifgebiet West).

And lost but not least: Das (Fr)Essen

McDonald’s Produkte sind allesamt, vom Cheeseburger über die Pommes bis zum Salat hin, extrem stark fett-, kalorien- und zuckerhaltig. Als Bsp. nehmen wir uns das Maxi-Menü ((1 Big Mac, 1 große Pommes Frites und eine 0,5 l Coca Cola) ) zu Herzen:

Nach Unternehmensangaben weist dies einen Energiegehalt von 1181 kcal auf, wobei allein über 200 Gramm auf Kohlenhydrate und Fette entfallen. Dies entspricht mehr als 50 Prozent des Tagesbedarfs eines erwachsenen Mannes.

Die Folgen für die Normalbevölkerung sind je nach Ernährungstyp und Genen verheerend: Diabetes, Fettleibigkeit (und dadurch ein ständig sinkendes Selbstwertgefühl), Herzprobleme, bis hin zur absoluten Fastfood – Sucht. Daten des Leipziger „CrescNet“-Projekts lassen vermuten, dass sich der Anteil der übergewichtigen Heranwachsenden in Deutschland um etwa 100 Prozent erhöht hat. Ein Unternehmen, welches ungeachtet dieser Faktoren gnadenlos und ohne schlechtes Gewissen Profit aus diesen Produkte schlägt muss als skrupellos betitelt werden. So ist z. B. auch an den vermeintlich gesunden Salaten gesundheitsschädliches Konservierungsmittel.

Interessant ist darüber hinaus die Verfahrensweise des Konzerns, mit ihren ,,Lebensmitteln“. So müssen mehrere Fleischstücke je nach Anzahl in einer festgelegten Formation angebraten werden. Weicht nur eines dieser Stücke von der Formation ab, werden alle Stücken weggeschmissen. So kann es hin und wieder dazu kommen, dass ganze 8 Fleischstücke in den Müll geworfen werden, gleich so, als ob durch das inakkurate und unpenible Anbraten einer Bulletee die anderen ebenso ,,schlecht“ werden. Unzumutbare Methoden, bedenkt man doch das kleine afrikanische Kind auf dem Spendenkasten an der Kasse.

Weiterhin bezieht das Unternehmen nach eigenen Angaben sämtliche Fleischprodukte für seine deutschen Restaurants von einem einzigen Lieferanten, Esca Food Solutions in Duisburg und im bayerischen Günzburg. Dieser Lieferant jedoch bezieht seine Rohstoffe überwiegend vom offenen Markt und arbeitet nur für McDonald’s in verschiedenen Ländern. Mc Donalds stellte nach Protesten gegen Gentechnik im Burger klar: „(…) Unser Fleischlieferant hat also explizit keinen Einfluss darauf, wie die Tiere während ihrer Haltung gefüttert wurden. (…).“.

Deutlich wird hierdurch, dass McDonalds neben seinen Kunden/Konsumenten weder die Haltung der Tiere noch die Art ihre grauenvollen Mästung oder gar Schlachtung interessiert. Auf welchem grausamen Weg diese letztendlich mechanisch gefüttert werden, bis dahin, das ihr Magen so sehr gedehnt wird, dass er fast platzt und darüber hinaus wie diese Tiere letztendlich verenden müssen, um in einen Big Mac zu kommen kann man daher nur im weitesten Sinne erahnen. So hält sich McDonalds bezüglich der Herkunft und Fütterung von Schweinefleisch, Geflügel und Fisch sehr stark bedeckt. Die hierzu veröffentlichten Informationen sind rar, laufend in Veränderung und lückenhaft. Auf der Website des Unternehmens finden sich hierzu keinerlei Angaben und all dies hat seine guten Gründe. Ein Unternehmen mit Verantwortung würde fälschlicherweise nicht auf einen in Deutschland positionierten Lieferanten (wie sie uns auch heute noch auf manchen Packungen versichern wollen) verweisen, der nur der ,,Überbringer“ des Fleisches ist, sondern auf die wirklichen Produktionstandtorte:

3. Welt – und andere global rückständige Länder, wie Beobachter heute stark vermuten. Kein Wunder also, dass Burger so billig sind. Wie sich jeder denken kann ist ein solch profit-kapitalistisches Unternehmen, dem seine Kunden und Ressourcen hinter dem Profitgedanken stehen, ja mehr noch, über die man sich dem Anschein zu Folge gar keine Gedanken macht, nicht hinnehmbar. Schließlich ist mit der gesamten Werbestrategie ja auch schon vor zukünftige Konsumenten gesorgt, wieso sollte man denn da noch auf Qualität und Gewissen Wert legen?

Bewusst steuert der Konzern diese unabstreitbaren Vorwürfe mit dem Versuch des Ablenkens von sich. So heißt das Credo des Konzerns: „Die Balance zwischen einer ausgewogenen Ernährung und körperlicher Bewegung ermöglicht eine gesunde Lebensweise. Gerade die Ausgewogenheit in der Auswahl der Produkte und körperliche Aktivität sind entscheidend für eine gesunde Lebensweise.

Unverkennbar ist es selbst für eine gutbürgerlichen Durchschnittsperson, dass McDonalds hier mit einem Ablenkungsmanöver versucht, um die eigene Schuld auf seine Kunden zu schieben, getreu dem Motto: ,,Wenn wir uns ein Dreck um sie kümmern, können wir ihnen auch die Schuld für Fettleibigkeit und gesundheitliche Schäden durch unsere Fastfood -Produkte geben.“

Und, fühlen sie sich noch als ,,König“, lieber Kunde? Zergeht ihnen noch der Cheesburger auf der Zunge, wenn sie an die unbeschreiblich widerliche Tiermast und an die Familie des arbeitslosen süamerikanischen Farmers denken? Freuen sie sich auch darüber, dass ihr Kind mit dem Spielzeug aus dem Happy Meal spielt während ihnen die freundliche Arbeitskraft noch eine Cola über den Tresen schiebt? Nein? Gut, denn genau so sollte es sein!

Siehe weiterhin:

NGG

Greenpeace

die taz

http://de.wikipedia.org/wiki/McDonald%E2%80%99s#Kritik

http://209.85.129.104/search?q=cache:
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BCrfe&hl=de&ct=clnk&cd=4&gl=de

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Was wollen wir eigentlich mit dem ganzen Zeug von dir?

Wenn du dir das alles durchgelesen hast bist du zumindest an dem was du isst und konsumierst interessiert. Glückwunsch, denn das ist wirklich selten in der heutigen Konsumgesellschaft. Doch alles Interesse bringt rein gar nichts, wenn daraus nicht praktische Konsequenzen folgen, denn Wissen haben heißt Verantwortung haben. Wenn du auch nur mit einigen Methoden von McDoof Probleme hast, dann ist es wichtig, auch etwas dagegen zu tun:

Gebe diese Infos weiter, spreche mit deinem Freundeskreis über das Unternehmen, wenn ihr das nächste Mal zu McDoof gehen wollt oder sich die Gelegenheit bietet und vor allem gehe selbst nicht mehr zu McDonalds, denn es gibt auch andere Möglichkeiten, an günstiges, leckeres und schnelles Essen zu kommen. Der nächste Kebab oder das nächste Pizzahaus sind nur zwei von vielen Möglichkeiten, einen Besuch bei McDonalds zu umgehen. Nicht mehr zu McDoof zu gehen, heißt ja nicht gleich, auf schnelles Essen und Fastfood zu verzichten sondern lediglich, seine moralischen und ideologischen Bedenken mit einem praktischen Boykott umzusetzen. Wir raten auch davon ab, seinen Boykott auf den Rücken anderer kapitalistischer Fastfood Firmen wie bspw. Burger King auszutragen, da diese fast immer mit ähnlich verachtungswürdigen Methoden arbeiten, wenn nicht sogar schlimmeren (schließlich stehen sie durch die Marktmonopolstellung McDoofs’ im Hintergrund), fördere statt dessen kleine Restaurants oder Imbisse, die dem Einzelhändler nutzen, denn genau die sind es, die von McDonald in die Armut getrieben werden, sowohl im Produtkionsland als auch innerhalb der Vertriebsländer;)

Veränderung beginnt bei uns selbst!

Raus aus der Komfortzone und rein in verantwortliches Handeln!

Capitalism suckz,

Revolution starts with us!

Grüße,

Euer Spread the Revolution Team

Coca Cola KillsTäglich fließen mehr als eine Milliarde Coca-Cola-Getränke die Kehlen hinab und jährlich gibt die Coca-Cola-Company über eine Milliarde Dollar für Werbung aus.
In Deutschland konnten wir im Sommer 2006 die „coke side of life“ während der Fußball-WM hautnah erleben, egal ob in Kneipen, Restaurants, Getränkeläden oder beim grinsenden Würstchenverkäufer im Stadion.
Doch es gibt auch abseits vom großen Medienrummel eine andere ,,coke side of life“…

Kerala, ein Staatenbezirk in Südindien, hatte nie mit Wasserknappheit zu rechnen, da dieser einer der wasserreichsten Staaten in ganz Indien war. Von dem Status „wasserreich“ konnte man nur solange sprechen, bis Coca Cola im Jahr 2001 mit regionalen Politikern Deals vereinbarte, um sich an dem vorhandenem Grundwasser zu bereichern. Wasserreiche Gebiete wurden an Coca Cola verkauft und somit privatisiert. Die Strategie lag darin, dass man das Grundwasser nutzte um es in Flaschen zu füllen, die dann später unter dem verdeckten Markennamen „Kinley“ verkauft wurden. In Keralas werden 1,5 Mio Liter Wasser für Coca Cola täglich gepumpt, sodass folglich der Grundwasserpegel anfing zu sinken. In vielen Regionen ist er heute bereits um 40 m gesunken. Die Brunnen sind leer und die Flüsse sind ausgetrocknet. In Indien findet die Wasserversorgung bei der ländlichen Bevölkerung weitgehend direkt durch Flüsse statt. Darüber hinaus wurden große landwirtschaftliche Flächen im Jahre 2003 durch krebserregende Chemikalien wie Blei oder Cadmium verschmutzt. Die Folgen sind denkbar und doch unfassbar…
Die Bevölkerung ist wütend und entsetzt. Es gibt Widerstandsbewegungen in Indien, in denen sich GewerkschafterInnen zusammengeschlossen haben um gegen die derzeitige Lage zu protestieren. Doch dieser Widerstand wird durch das Paramilitär unterdrückt, welches von Coca Cola bezahlt wird. Im Jahre 2003 floßen hierbei ca. direkt 80.000 Dollar in die Börsen des Paramilitärs.
Guten Durst! Doch betrachten wir nun ein anderes Land in dem ,,The Coca Cola Company“ Firmentätigkeit betreibt: Kolumbien.
Der Gewerkschaftsführer Isidro Segundo Gil wird 1996 von Paramilitärs auf dem Werksgelände der Abfüllanlage von Coca Cola erschossen. Kurz darauf brannte das Paramilitär den Sitz der örtlichen Gewerkschaft nieder und zwang alle GewerkschafterInnen, die in diesem Abfüllwerk tätig waren, unter Todesdrohungen zum Austritt aus ihrer Organisation.
In den letzten 19 Jahren wurden 4.000 gewerkschaftlich engagierte Arbeiter und Arbeiterinnen von Paramilitärs oder von Armeeangehörigen getötet. Coca-Cola alleine ist verantwortlich für 9 Morde an Gewerkschaftern seit 1996, die Dunkelziffer jedoch, liegt weit höher…
In Panama wurde das Unternehmen zu einer Geldstrafe von 300.000 $ verurteilt, da es im Jahre die Bucht vom Panama sowie die Schlucht von Vista Hermosa mit Färbemitteln verschmutzt hat und musste für die aufkommenden Schäden gerade stehen.
Prost und wohl bekommt‘s!

Spread the Revolution-Team